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Aktuelles
10.05.2010 | Solarstandort Deutschland: Mittelstand erwartet Anstieg der Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche
München/Nürnberg, 10. Mai 2010
Ein internationales Konsortium plant die Wüste als Energiequelle zu erschließen: Die Konzerne wollen Milliarden investieren - und die Sahara mit Solarkollektoren pflastern. Die Technologie ist erprobt. Dennoch ist das Projekt Desertec ein Vabanquespiel mit vielen Unbekannten.
First Solar, Inc. hat mit Sempra Generation eine Vereinbarung über den Bau eines riesigen 48 Megawatt Freiflächen-Photovoltaik-Parks geschlossen. Das Solarunternehmen wird nach eigenen Angaben die Planung und den Bau der Anlage in der Nähe von Boulder City im US-Bundesstaat Nevada verantworten. Der Baubeginn für den Park „Copper Mountain Solar“ sei noch für dieses Jahr geplant. Die Photovoltaik-Module werden zusätzlich zu einem in Dezember 2008 ans Netz gegangenen Zehn-Megawatt-Solarpark installiert. Die Fertigstellung ist für Ende 2010 geplant. Der 58-Megawatt-Photovoltaik-Park wird dann voraussichtlich die größte Anlage ihrer Art in Nordamerika sein, wie First Solar mitteilte. Der Energieversorger Sempra Generation werde die Photovoltaik-Anlage besitzen und betreiben. Insgesamt seien nach der Erweiterung rund eine Million Photovaltaik-Module zur Gewinnung von Solarstrom im Einsatz, hieß es weiter.(SE)
Das neue Heizsystem arbeitet ähnlich einer Luft-Wärmepumpe, jedoch kostengünstiger und leistungsfähiger.
Vom 26. bis 28. März 2009 findet die 3. Auflage der internationalen Fachmesse für
erneuerbare Energien und Energieeffizienz EnergyMed in Neapel statt. Durch den strategisch
vorteilhaften Veranstaltungsort in der süditalienischen Metropole zählt die Messe zu einer der
wichtigsten Kontakt- und Informationsbörsen im gesamten Mittelmeerraum.
Über 300 Ingenieure und Entscheider aus 14 Zielländern werden ab dem 1.
Dezember 2008 in einwöchigen Seminaren der Renewables Academy (RENAC) in
Berlin geschult. Deutschland baut damit seine weltweite Vorreiterrolle im
Bereich der Erneuerbaren Energien weiter aus, schafft neue Arbeitsplätze,
entwickelt neue Geschäftsfelder und setzt zudem den im Kyoto-Protokoll
vereinbarten Know-how Transfer um.
Berlin - 30 Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee zum Preis von je einer Milliarde Euro - die Energiepläne der Bundesregierung nehmen Formen an. Der Raumordnungsplan sei bereits fertiggestellt, berichtet die "Welt am Sonntag". Dies sei "ein erster Schritt", dass 25.000 Megawatt bis zum Jahr 2030 aus der Windenergie kommen, sagte der zuständige Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) der Zeitung.
Das Bundesumweltministerium hat heute seine umfassende Klimaschutzinitiative auf den Weg gebracht. Mit vier neuen Programmen
werden Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der Wirtschaft, den Kommunen sowie der Verbraucher und
Verbraucherinnen gefördert. In diesem Jahr stehen dafür bis zu 400 Millionen Euro aus dem Verkauf der
CO2-Emissionsrechte zur Verfügung. Davon werden 280 Millionen Euro für nationale Maßnahmen verwendet, 120
Millionen Euro fließen in internationale Projekte.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Die Klimaschutzinitiative leistet einen wichtigen Beitrag, unser Klimaschutzziel zu
erreichen. Damit erschließen wir die großen Potenziale zur CO2-Einsparung in der Breite, in Schulen,
mittelständischen Unternehmen und privaten Haushalten. Wir wollen damit zeigen: Klimaschutz zahlt sich für die
Wirtschaft, Kommunen und Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Wer heute investiert, wird morgen durch niedrigere Energiekosten
belohnt." In Deutschland sollen die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent (gegenüber 1990) gesenkt werden.
Städte, Gemeinden und Landkreise, Kirchen, Hochschulen und Theater stehen im Mittelpunkt der Richtlinie für
Klimaschutz in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen. Gefördert werden die Erstellung von
Klimaschutzkonzepten und ein "Klimaschutzmanager", der die Umsetzung unterstützt. Die Förderung kann
maximal drei Jahre laufen. Darüber hinaus unterstützt das Bundesumweltministerium Modellprojekte mit dem Leitbild der
CO2-Neutralität, z.B. in Schulen, Schwimmbädern oder Rathäusern. Stehen nur einzelne Ersatzinvestitionen an wie
eine neue Innenbeleuchtung, gibt es für besonders energieeffiziente Technologien einen Zuschuss.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Impulsprogramm für kleine Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Diese Mini-KWK-Anlagen
erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme, nutzen dadurch die eingesetzte Energie sehr effizient und sind eine der wirksamsten
Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen. Mini-KWK-Anlagen können überall dort eingesetzt werden, wo viele
Stunden im Jahr Wärme gebraucht wird, z.B. in Wohngebäuden, Hotels oder Altenheimen. Für diese Anlagen gibt es
einen Investitionszuschuss.
Das Impulsprogramm für gewerbliche Kälteanlagen fördert hocheffiziente und klimafreundliche Kältetechnik
durch Zuschüsse zu Beratung (StatusCheck) und Investitionen (Alt- und Neuanlagen). Bei der gewerblichen Kältetechnik
sind noch außerordentliche Einsparungen an Geld, Energie und CO2-Emissionen möglich. Allein mit am Markt
verfügbarer Technik könnten in Deutschland jährlich ca. 11 Mrd. Kilowattstunden (die Produktion zweier
Kraftwerke mit Kohle- oder Gasbetrieb) eingespart werden.
Biomasse ist ein wichtiger Energieträger der Zukunft, sei es für Strom, Wärme oder Kraftstoffe. Gleichzeitig ist
die nachhaltige und klimafreundliche Nutzung der Biomasse eine große Herausforderung. Das Bundesumweltministerium
fördert daher mit der Klimaschutzinitiative Forschungs- und Pilotprojekte, um Lösungen für noch offene Fragen zu
entwickeln und eine nachhaltige Biomassestrategie voranzubringen.
Hinweis: Förderprogramme und Hinweise für die Antragstellung im Rahmen des nationalen Teils der
Klimaschutzinitiative unter
Die mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft Concentro Management AG veröffentlicht die Ergebnisse der Studie „Photovoltaik Kompass 2010“, die die aktuelle Marktsituation sowie die Perspektive der Photovoltaik-Branche aus der Sicht des deutschsprachigen Mittelstandes analysiert. Dieser bewertet die Zukunft des Solarstandortes Deutschland positiv: Er sieht eine auch zukünftig hohe Attraktivität des deutschen Marktes sowie einen nachhaltigen Zuwachs von Arbeitsplätzen. Darüber hinaus rechnen die Studienteilnehmer mit einer baldigen Netzparität (grid-parity: Strom aus Photovoltaik zu Marktpreisen für den Endverbraucher).
Während die Branche bis 2008 einen regelrechten Absatzboom verzeichnete, brach der Markt 2009 aufgrund des Wegfalls des Solarmarktes Spanien, verbunden mit erheblichen Überkapazitäten, ein, was zu einem signifikanten Preisrutsch führte. Doch nicht für alle Player der Photovoltaik-Branche ist dies negativ. Die aktuellen Entwicklungen nahm das Concentro Kompetenzteam „Erneuerbare Energien“ zum Anlass, die wirtschaftliche Situation, die Strategien sowie die Marktentwicklung der deutschsprachigen Player zu beleuchten.
Deutschland als attraktivster Markt
Die Studienteilnehmer bewerten Deutschland derzeit als den attraktivsten Markt. Auch in 3 Jahren wird die Marktrelevanz von Deutschland als hoch eingeschätzt, allerdings von den USA und Südeuropa übertroffen werden. Insbesondere Osteuropa, Asien und vor allem die USA werden in den kommenden Jahren deutlich an Attraktivität zunehmen. Eine weitere Förderung von erneuerbaren Energien durch die Politik wird erwartet.
Netzparität rückt näher
Die Hälfte der befragten Unternehmen (im Sonnengürtel 70%) erwartet die grid-parity in Deutschland in weniger als fünf Jahren. 10% (im Sonnengürtel: 20%) gehen sogar davon aus, dass diese bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre erreicht wird.
Positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland
Die Studienteilnehmer rechnen mit einer positiven Entwicklung der Photovoltaik-Industrie am Standort Deutschland: Mit überwiegender Mehrheit wird eine nachhaltige Zunahme an Arbeitsplätzen für die kommenden 10 Jahre prognostiziert. Die stärkste Zunahme wird in den Bereichen Produktionsanlagen und Zubehör erwartet, ein leichter Rückgang lediglich in der Zell- und Modulproduktion.
Positive Entwicklung der Liquiditätssituation
Die Wirtschaftskrise hat keinen negativen Einfluss auf die Liquiditätssituation in der Solar-Branche: Die Hälfte der Befragten bewertet diese seit Beginn der Krise als unverändert, 25% bewerten sie als schlechter gegenüber 25%, die ihre Situation sogar als besser einschätzen. 2009 zeigte die Entwicklung der Liquiditätslage gegenüber 2008 einen leicht positiven Trend. Dennoch empfinden es über 2/3 der Befragten derzeit schwieriger als vor der Finanzkrise, eine Finanzierung zu bekommen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir anhand dieser Studie endlich Fakten zur Lage der Branche präsentieren können. Uns war es besonders wichtig, Aussagen mittelständischer Unternehmen auswerten zu können, um damit auch in unserem täglichen Beratungsgeschäft Unternehmen der Photovoltaik-Branche mit unserer Expertise zur Seite stehen zu können“ sagt Viola Restle, Verantwortliche für die Studie bei Concentro.
Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie in Kürze unter: www.concentro.de
Kontakt:
Concentro Management AG
Eva Buck
Tel: 089/388497-11
buck@concentro.de
16.05.2009 | Projekt Sahara-Sonne
Hamburg - Die Vision ist so attraktiv wie schillernd: Es geht um die Nutzung der brennenden Sahara-Sonne als Energiequelle für Afrika und Europa. Um ein Projekt, das, sollte es Wirklichkeit werden, allein durch sein schieres Ausmaß zum Weltwunder werden kann. Es geht um die Unabhängigkeit von Öl, Kohle und Gas, von Petrokratien wie Russland, die ihre Energie schon öfter als Druckmittel eingesetzt haben, um eigene Interessen durchzusetzen.
Die Energie-Utopie funktioniert so: Durch den Bau riesiger Sonnenkraftwerke in der nordafrikanischen Wüste soll nahezu unbegrenzt Energie produziert werden, CO2-neutral und zu stabilen Preisen. Das Projekt trägt den Namen Desertec - es steht für einen nicht ganz neuen Gedanken: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Technologie schon 2005 auf ihre Machbarkeit überprüft - mit positivem Ergebnis (siehe Info-Box).
Vier Jahre später nun steigen die Chancen, dass das Projekt Sahara-Sonne bald Realität wird. Mindestens 15 große Konzerne und Institutionen haben sich zusammengeschlossen und wollen die Finanzierung und Durchführung des ambitionierten Energiekonzepts prüfen.
"Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat einen Workshop zusammen mit der Münchner Rück vor einem Monat geplant, wie man Desertec umsetzen könne", erläutert DLR-Energieexperte Hans Müller-Steinhagen. Anschließend sei verschiedenen Konzernen angeboten worden, sich an dem Zukunftsprojekt zu beteiligen - unter anderem allen großen Energieversorgern.
Am 13. Juli nun trifft sich das Konsortium zu seiner konstituierenden Sitzung. Nach Agenturberichten und Angaben von Branchen-Insidern haben bisher folgende Konzerne, Personen und Institutionen ihre Teilnahme zugesagt:
* die Münchener Rück,
* der Technologiekonzern Siemens,
* die Deutsche Bank,
* die Energiekonzerne E.on und RWE,
* der Branchenspezialist Schott-Solar,
* der deutsche Außenstaatsminister Günter Gloser
* italienische und spanische Unternehmen und
* ein Vertreter der Arabischen Liga.
Die Reaktionen auf das Treffen sind weitgehend positiv. Green-Tech-Spezialisten begrüßen die Pläne. Sie fordern Berlin und Brüssel auf, das Projekt zu unterstützen - unter anderem mit einer Anschubfinanzierung und einer Einspeisevergütung für Wüstenstrom. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse dieses Thema zudem auf die Agenda des G-8-Gipfels im Juli bringen, fordert etwa Greenpeace.
Auch Jürgen Trittin, Spitzenkandidat der Grünen im Bund, lobt das Modell, wirft der Industrie aber gleichzeitig vor, die Öko-Revolution verschleppt zu haben. Schon zu seiner Zeit als Bundesumweltminister hätten Forschungen ein "gigantisches Potential zur solaren Stromerzeugung" im Mittelmeerraum offenbart.
Den gesamten Artikel gibt es hier: http://www.spiegel.de
16.6.2009 Quelle: http://www.spiegel.de
16.04.2009 | First Solar erhält Auftrag für Erweiterung eines Photovoltaik Parks
15.03.2009 | Pressemitteilung / Eine Innovation in der Heizungstechnik reduziert weiter die Energiekosten
Ein neuer thermodynamischer Wärmetauscher ermöglicht höhere Vorlauftemperaturen und weitere Kosteneinsparungen.
Vorteile gegenüber üblichen Luft-Wasser-WPn:
Monovalent bis -25 Grad, ca. 60 Grad Vorlauf inkl. Warmwasser, kein Heizstab, COP bei -15 Grad immer noch 2,8.
--> Neues Geschäftspotenzial für Betriebe im Altbau. Bisherige Heizkörper können verwendet werden.
Hinweis: Die Anzahl der zugelassenen Fachbetriebe wird begrenzt.
FCM Deutschland GmbH, GF Roland Meid
Bertha von Suttnerstr. 5a, 76139 Karlsruhe
Tel. 0721/9686123, Fax 0721/9686124, Mobil 0179/2075949
www.cleverstar.de und www.wertgewinn.org
16.02.2009 | Energy Med vom 26. - 28. März in Neapel / Pressemitteilung
Der Süden Italiens und seine ans Mittelmeer angrenzenden Regionen eignen sich dank ihrer
klimatischen Gegebenheiten besonders gut für die Anwendung erneuerbarer
Energietechnologien.
Drei Tage lang wird sich bei der EnergyMed auf über 10.000 qm Ausstellungsfläche alles um
erneuerbare Energien und hocheffiziente Technologien aus den Bereichen Photovoltaik,
Windenergie, Solarthermie, Geothermie, umweltverträgliche Mobilität, Kraft-Wärme-Kopplung
und Wasserkraft drehen. Aufgrund des Erfolges der vergangenen Jahre wird die EnergyMed
2009 erweitert: Drei neue Sektoren bereichern das Programm und schaffen Raum für
innovative Technologien – Energieeffizientes Bauen, nachhaltiger Transport sowie Recycling
und Umwelttechnik.
Das bewährte Modell der EnergyMed, eine Kombination von Ausstellung, Diskussionsforum und
Internationalisierungsförderung findet seit der ersten Ausgabe 2005 hohe Resonanz. 150
Aussteller und über 18.000 Besucher bestätigten im Jahr 2007 die positive Tendenz. Die
diesjährige EnergyMed wird ein breites Programm an fachspezifischen Tagungen und
Seminaren sowie organisierten Geschäftstreffen beinhalten und damit den Austausch über
Neuheiten der Branche fördern. Ziel ist es, die Veranstaltung zu einem internationalen
Treffpunkt für Unternehmen, lokale Behörden, Fachexperten und Verbände zu machen.
Die Attraktivität des süditalienischen Marktes und die große Nachfrage nach deutschen
Spitzentechnologien hat sich erst im vergangenen Herbst bei einem vom Deutschen
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanzierten Projekt in Neapel gezeigt.
Veranstaltungszeit: 26. – 28. März
Veranstaltungsort: Neapel, Mostra d’Oltremare (Eingang Viale Kennedy)
Öffnungszeiten: 9:30-19:30
Freier Eintritt
Für weitere Informationen:
Organisationsbüro Neapel
Tel +39.081.419528, Fax +39.081.409957
e-mail: info@energymed.it
Auslandsvertretung EnergyMed
Tel +39 06 39031190
e-mail: thomasnytsch@sbs-business.com
Abdruck: EEG-Portal 17.2.09
5.12.2008 | Wissenstransfer Erneuerbare Energien
Mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums wird unter dem Namen
TREE-Project erstmalig ein Wissenstransfer-Projekt gestartet, bei dem
sowohl fachlich qualifizierte Ingenieure als auch Entscheider aus Politik
und Wirtschaft per Stipendium nach Berlin eingeladen werden. Die Idee und
Konzeption stammen von der RENAC. Für den ersten Kurs, der in dieser
Woche startet, werden 15 Teilnehmer aus Chile, Südafrika, Namibia und
Indien erwartet. In der zweiten Woche kommen weitere Nationen dazu wie
Mexiko, Brasilien, China, Malaysia und Indonesien.
Das äußert vielschichtige Bildungskonzept bietet zahlreiche zusätzliche
Leistungen: Neben der Vorstellung der Bandbreite der Technologien in
einwöchigen Kursen, werden Vertie-fungsseminare angeboten, individuelle
Beratungskontingente und eine Online-Fortbildung. Außerdem wird ein
Alumni-Forum auf der Homepage entstehen, in dem zukünftig Fachfragen von
Experten beantwortet werden. Die Teilnehmer aus aller Welt können damit
über den Austausch hinaus ein tragfähiges Netzwerk zu den Erneuerbaren
Energien bilden.
Das Stipendienprogramm (www.tree-project.de) wurde sowohl mit
Unterstützung der deutschen Auslandsnetzwerke als auch der jeweiligen
Botschaften in Deutschland und der Ministerien beworben. Der Andrang ist
trotz kurzer Bewerbungsfrist ausgesprochen groß. Das qualitative
Auswahlverfahren garantiert, dass die Teilnehmer ihr erworbenes Wissen
bestmöglich in den beruflichen Alltag integrieren. So werden in der nahen
Zukunft vor Ort z.B. durch eine solarbasierte Elektrifizierung einer
Region neue Arbeitsmöglichkeiten entstehen, aber auch in Deutschland in
der Zusammenarbeit mit deutschen Herstellern, Entwicklern und Ausbildern.
Die Kurse zu den diversen Technologien der Erneuerbaren Energien werden
bis Ende Februar fortgesetzt.
Ein Besuch der Kurse und im Trainingscenter zum Zweck der
Berichterstattung ist nach Absprache mit der Presseabteilung der RENAC
jederzeit möglich. Fotomaterial kann gestellt werden.
6.7.2008 | Tiefensee will 30 Windparks im Meer
Regierung und Energiewirtschaft seien sich einig, dass die Investition sinnvoll sei, sagte Tiefensee. "Dies gilt umso mehr, je stärker der Ölpreis steigt. Die zahlreichen Anträge der Investoren belegen die Wirtschaftlichkeit." Ziel der Regierung sei es, Deutschland mit den Offshore-Windparks unabhängiger von Energielieferungen aus dem Ausland zu machen. Zugleich bemühe sie sich, dem Naturschutz wie auch den Interessen des Tourismus Rechnung zu tragen. "Wir setzen auf regenerative Energien und nicht auf Atomkraft", sagte Tiefensee.
Dem Raumordnungsplan zufolge werden die Windparks fernab der Küste jenseits der Zwölf-Seemeilen-Grenze in relativ tiefen Gewässern von 30 bis 40 Metern gebaut, berichtet die Zeitung. Dazu kämen bis zu hundert Kilometer lange Kabel, die von den Windparks zum Festland verlegt werden müssten. Die ersten Anlagen sollen noch in diesem Jahr vor der Insel Borkum entstehen.
Barroso für Energie-Sozialtarife
Die hohen Energiepreise werden auch Gesprächsthema beim G-8-Gipfel auf der japanischen Insel Hokkaido sein, der am Montag beginnt. EU-Kommissionspräsident José Manuel Durão Barroso rief am Tag vorher dazu auf, die Abhängigkeit von Öl und Gas zu verringern. In der "Bild am Sonntag" verwies er auf den EU-Maßnahmenkatalog, der auf mehr Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energie und eine Senkung der Treibhausgasemissionen abzielt.
"Unsere Partner in der Welt sollten sich unseren Selbstverpflichtungen anschließen", sagte Barroso. "Wenn wir jetzt die Grundlagen schaffen, können wir dafür sorgen, dass wir auch künftig zu Preisen, die für jedermann erschwinglich sind, Autos fahren und unsere Wohnungen heizen können. Wenn jetzt jedoch einer von uns nicht mitzieht, müssen wir alle dafür bezahlen."
Auch sprach Barroso sich für Energiesozialtarife aus. "Die Mitgliedstaaten können dafür sorgen, dass die einkommensschwächsten Bevölkerungsgruppen nicht den Anschluss verlieren - und sie sollten auch entsprechend handeln", sagte der Portugiese. "Ein Sozialtarif für den Grundbedarf an Energie wäre ein Beispiel für eine gute Lösung." Es gebe aber "keine Allheilmittel", fügte er hinzu. Jeder Mitgliedstaat müsse seiner Situation entsprechend handeln.
cvo/dpa/ddp
19.6.2008 | Bundesumweltminister Gabriel gibt Startschuss für 400-Millionen-Programm zum Klimaschutz
www.bmu.de/klimaschutzinitiative abrufbar.
19.6.2008 Quelle: BMU
21.4.2008 | Das EEG-Forum geht online. Hier geht`s direkt dorthin. EEG-FORUM